Kategorie: Unterwegs in der Bretagne

Etappe 6 – Saint Briec – Batz-sur-Mer: 197 km

Jetzt sind wir mit dem Blog fast wieder aktuell. Am Sonntag ging unsere Reise weiter in die südliche Bretagne nach Batz-sur-Mer auf den Campingplatz „Les Paludiers“. Hier bleiben wir bis Mittwoch. Die Anlage ist modern und kinderfreundlich. Es gibt 2 Pools, davon einen überdachten Pool, der aber bei dem herrlichen Wetter am Nachmittag fast leer ist. Des weiteren bietet die Anlage ein kleines Restaurant mit leckerer Pizza, einen Spielplatz, Hüpfburg, die obligatorischen Boule-Plätze sowie über das Areal verteilt 3 Sanitärräume mit separaten Kabinen für Babies. Morgens gibt es frische Baguettes und Croissants in der Bäckerei. Der Campingplatz liegt nur 100 Meter vom langen Sandstrand entfernt, der weitläufig und sehr schön ist. Wir haben uns bei unserer Ankunft am Sonntagnachmittag noch 2 Stunden Sonne am Strand gegönnt, ehe wir dann erschöpft ins Bett gefallen sind.

Am Montagmorgen sind wir mit dem Rad an der Küste entlang nach Le Croisic gefahren. Ein kleines Hafenstädtchen mit alten Häusern und netten Restaurants und Geschäften und nicht so überlaufen.

Jeden Morgen gibt es frisches Baguette 😋

Tagesausflug nach Saint Malo

Wir sind erst knapp 2 Wochen unterwegs, erleben aber so viel, das ich mit dem Blog gar nicht mehr hinterher komme. Am Samstag sind wir nach St. Malo gefahren, einer alten Korsaren-Hochburg. Da wir mit dem Wohnmobil nicht „Intra Muros“ fahren durften, parkten wir etwas außerhalb und gingen den Weg bis innerhalb der Stadtmauern zu Fuß. Da das Wetter mitspielte, ließen wir Hedda am Strand toben, bevor wir einen Bummel durch die Stadt machten.

Danach war die kleine Strandkrabbe trotz Matschhose pitschnass und musste erst einmal umgezogen werden.

St. Malo vom Strand aus gesehen
Anschließend gab es Crepes zur Stärkung

Tagesausflug zur Cotes d’armor

Saint Brieuc selbst ist keine besonders schöne Stadt. Wir blieben trotzdem 4 Nächte um von hier aus 2 Tagesausflüge zu unternehmen. Der erste führte uns an die „Küste der Liebe“, genauer gesagt nach Plougrescant. Dort stellten wir unser Wohnmobil auf einem Parkplatz hinter der Schule ab und fuhren mit den Rädern weiter bis zum Küsten-Wanderweg. Hedda wurde in die „Kraxe“ gepackt und ich habe sie dann entlang von Felsen, die aus dem Meer ragten, Hortensienhecken und Bäumen, wie aus einem Fantasyfilm, entlang getragen bis zum „Haus zwischen den Felsen“

Das Haus zwischen den Felsen

Wir hätten auch mit dem Wohnmobil bis kurz vor das Haus fahren können, aber dann hätten wir die tolle Wanderung nicht gemacht.

Hedda hat den größten Teil der Wanderung verschlafen